Tarif: ZAHN 70
Gut weil: Günstigster Tarif ohne Parodontitis-Frage. Nur eine Gesundheitsfrage (fehlende Zähne, bis 4 erlaubt). Erstattet auch bereits angeratene Implantate.
Guter Zahnschutz ist keine Frage des Alters. Auch mit 60, 70 oder 80 gibt es passende Tarife für Sie.
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Ob ab 50, 60 oder 70: Worauf es bei Kosten, Gesundheitsfragen und Wartezeiten wirklich ankommt.
Ja, die meisten guten Tarife haben kein Höchstalter. Unsere drei Empfehlungen (SDK, Deutsche Familienversicherung, Die Bayerische) versichern Sie auch mit 75 oder 80 Jahren.
Entscheidend ist nicht Ihr Alter, sondern Ihr aktueller Zahnstatus: Wie viele Zähne fehlen? Liegt eine Parodontitis vor? Wurde bereits eine Behandlung angeraten? Je nach Antwort stehen Ihnen zwischen 5 und 38 Tarife offen.
Zu den Tarifempfehlungen →Gerade jetzt, denn ab 60 steigt der Bedarf an Zahnersatz deutlich. Ein einziges Implantat kostet 2.200 bis 4.200 Euro, die Kasse zahlt davon nur rund 400 Euro. Schon eine Krone kann 500 bis 1.600 Euro kosten.
Mit einem guten Tarif (75–100 % Erstattung) reduzieren Sie Ihren Eigenanteil auf einen Bruchteil. In unserer Beispielrechnung weiter unten sehen Sie: Bereits nach zwei Kronen und einem Implantat haben Sie über 900 Euro gespart.
Zur Beispielrechnung →Drei Dinge unterscheiden sich von einem Abschluss mit 30: Erstens sind die monatlichen Beiträge höher, rechnen Sie mit 29 bis 68 Euro statt 10 bis 25 Euro. Zweitens fragen Versicherer nach Ihrem Zahnstatus (fehlende Zähne, Prothesen, Parodontitis).
Und drittens gibt es eine Zahnstaffel: In den ersten 1 bis 4 Jahren ist die Erstattung auf 500 bis 1.750 Euro pro Jahr begrenzt. Danach greift der volle Schutz.
Deshalb gilt: Je früher Sie abschließen, desto besser.
Zum Detailvergleich →In vielen Fällen ja. Die Deutsche Familienversicherung fragt gar nicht nach fehlenden Zähnen, nur nach herausnehmbaren Prothesen. Die SDK akzeptiert bis zu 4 fehlende Zähne und stellt dazu nur eine einzige Gesundheitsfrage. Die Bayerische nimmt Sie ebenfalls mit bis zu 4 fehlenden Zähnen auf.
Bei Prothesen wird es schwieriger: Herausnehmbare Prothesen führen bei vielen Versicherern zur Ablehnung. Es gibt aber Tarife, die auch Prothesen-Träger versichern.
Wichtig: Bereits ersetzte Zähne (durch Brücken oder Implantate) gelten nicht als fehlend.
Gesundheitsfragen im Vergleich →Bei den meisten Tarifen leider ja. Eine bereits angeratene Behandlung ist vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
Es gibt aber zwei Ausnahmen: Die SDK erstattet auch bereits angeratene Implantate regulär. Die Bayerische bietet einen Sofortschutz-Baustein, der bis zu 1.500 Euro für laufende oder angeratene Behandlungen zahlt.
Wenn bei Ihnen nichts angeraten ist, schließen Sie am besten vor dem nächsten Zahnarztbesuch ab.
Zu den Tarifempfehlungen →Ja, die meisten guten Tarife haben kein Höchstalter. Unsere drei Empfehlungen (SDK, Deutsche Familienversicherung, Die Bayerische) versichern Sie auch mit 75 oder 80 Jahren.
Entscheidend ist nicht Ihr Alter, sondern Ihr aktueller Zahnstatus: Wie viele Zähne fehlen? Liegt eine Parodontitis vor? Wurde bereits eine Behandlung angeraten? Je nach Antwort stehen Ihnen zwischen 5 und 38 Tarife offen.
Gerade jetzt, denn ab 60 steigt der Bedarf an Zahnersatz deutlich. Ein einziges Implantat kostet 2.200 bis 4.200 Euro, die Kasse zahlt davon nur rund 400 Euro. Schon eine Krone kann 500 bis 1.600 Euro kosten.
Mit einem guten Tarif (75–100 % Erstattung) reduzieren Sie Ihren Eigenanteil auf einen Bruchteil. In unserer Beispielrechnung weiter unten sehen Sie: Bereits nach zwei Kronen und einem Implantat haben Sie über 900 Euro gespart.
Drei Dinge unterscheiden sich von einem Abschluss mit 30: Erstens sind die monatlichen Beiträge höher, rechnen Sie mit 29 bis 68 Euro statt 10 bis 25 Euro. Zweitens fragen Versicherer nach Ihrem Zahnstatus (fehlende Zähne, Prothesen, Parodontitis).
Und drittens gibt es eine Zahnstaffel: In den ersten 1 bis 4 Jahren ist die Erstattung auf 500 bis 1.750 Euro pro Jahr begrenzt. Danach greift der volle Schutz.
Deshalb gilt: Je früher Sie abschließen, desto besser.
In vielen Fällen ja. Die Deutsche Familienversicherung fragt gar nicht nach fehlenden Zähnen, nur nach herausnehmbaren Prothesen. Die SDK akzeptiert bis zu 4 fehlende Zähne und stellt dazu nur eine einzige Gesundheitsfrage. Die Bayerische nimmt Sie ebenfalls mit bis zu 4 fehlenden Zähnen auf.
Bei Prothesen wird es schwieriger: Herausnehmbare Prothesen führen bei vielen Versicherern zur Ablehnung. Es gibt aber Tarife, die auch Prothesen-Träger versichern.
Wichtig: Bereits ersetzte Zähne (durch Brücken oder Implantate) gelten nicht als fehlend.
Bei den meisten Tarifen leider ja. Eine bereits angeratene Behandlung ist vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
Es gibt aber zwei Ausnahmen: Die SDK erstattet auch bereits angeratene Implantate regulär. Die Bayerische bietet einen Sofortschutz-Baustein, der bis zu 1.500 Euro für laufende oder angeratene Behandlungen zahlt.
Wenn bei Ihnen nichts angeraten ist, schließen Sie am besten vor dem nächsten Zahnarztbesuch ab.
Basierend auf Preis, Leistung und Zugänglichkeit für die Altersgruppe 60+. Alle drei Tarife ohne Höchstalter.
Gut weil: Günstigster Tarif ohne Parodontitis-Frage. Nur eine Gesundheitsfrage (fehlende Zähne, bis 4 erlaubt). Erstattet auch bereits angeratene Implantate.
Gut weil: Einziger Tarif mit Sofort-Leistung ab Tag 1: Bis zu 750 Euro pro Jahr (max. 1.500 Euro in 24 Monaten), auch für bereits laufende und angeratene Behandlungen wie Kronen, Brücken oder Implantate.
Gut weil: 100 Prozent Erstattung auf alles: Zahnersatz, Behandlung, Zahnreinigung. Keine Parodontitis-Frage. Höchste Erstattungsgrenzen aller Tarife (1.750 Euro ab Jahr 1).
Alle Leistungen, Erstattungsstaffeln und Preise auf einen Blick.
| Leistung | SDK ZAHN 70 | DFV Zahnschutz Exklusiv 100 | Die Bayerische ZAHN Smart + Sofort |
|---|---|---|---|
| Zahnersatz | 70% | 100% | 75% |
| Zahnbehandlung | 70% | 100% | 75% |
| Zahnreinigung | 100 €/Jahr | 200 €/Jahr | 80 €/Jahr |
| Bleaching | Nein | Ja | Nein |
| GOZ-Faktor | 3.5 | 3.5 | 3.5 |
| Aufbissschienen | 70% | 100% | 75% |
| Gesundheitsfragen | Ja (1) Fehlende Zähne (max. 4 erlaubt, ersetzte zählen nicht) | Ja (1) Herausnehmbare Prothese (Voll- oder Teilprothese) | Ja (3) Parodontitis oder Zahnschmelzdefekt (letzte 3 Jahre), fehlende Zähne (max. 4), herausnehmbare Prothese |
| Sofortschutz | Nein | Nein | Ja |
| Wartezeiten | Keine Wartezeit. | Keine Wartezeit. | Sofort-Baustein: Ab Tag 1, auch für bereits angeratene Behandlungen (max. 1.500€ in 24 Mon.). Smart-Baustein: 6 Monate für Zahnersatz. Zahnreinigung ab Tag 1. |
| Erstattungsstaffel (max. pro Jahr) | |||
| Jahr 1 | 700€ | 1.750€ | 500€ |
| Jahr 2 | 1.400€ | 3.500€ | 1.000€ |
| Jahr 3 | 2.100€ | 5.250€ | 1.500€ |
| Jahr 4 | 2.800€ | 7.000€ | 2.000€ |
| Jahr 5+ | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| ab Preis | 28,86 € | 67,60 € | 55,70 € |
| Details | Details | Details | |
Individuelle Expertenberatung
„Viele Menschen glauben, sie bekommen ab 60 keine gute Versicherung mehr. Das stimmt nicht. Ich helfe Ihnen, den passenden Tarif zu finden.“
Sandra Meier
Zahnzusatzversicherungsexpertin
Was eine Versicherung in einem typischen Szenario tatsächlich bringt, und wann sie sich nicht lohnt.
Sie sind 67 Jahre alt und benötigen in 2 Jahren zwei Kronen (ca. 1.800 €) und in 4 Jahren ein Implantat (ca. 3.200 €).
Was Sie wissen sollten, bevor Sie sich entscheiden, kurz und ehrlich zusammengefasst.
Ja, die meisten guten Tarife haben kein Höchstalter. SDK, Deutsche Familienversicherung und Die Bayerische nehmen Sie auch mit 80 oder 85 Jahren noch auf.
Ein Höchstalter gibt es bei wenigen Anbietern: Die Allianz versichert beispielsweise nur bis 62 Jahre. Bei den meisten anderen Versicherern spielt das Alter für die Aufnahme keine Rolle, beeinflusst aber den monatlichen Beitrag. Ein 67-Jähriger zahlt bei der SDK ZAHN 70 rund 28,86 Euro, bei der DFV Exklusiv 100 rund 67,60 Euro monatlich.
Vergleichen Sie die Tarife, die kein Höchstalter haben. In unserem Vergleich können Sie direkt nach Ihrem Alter filtern.
Ja, bei den meisten Tarifen ist das kein Ausschlussgrund. Je nach Anbieter werden fehlende Zähne mit einem Beitragszuschlag von 20 bis 40 Prozent pro Zahn berücksichtigt.
Die SDK erlaubt bis zu 4 fehlende Zähne und stellt dazu nur eine einzige Gesundheitsfrage (20 Prozent Zuschlag pro Zahn). Die DFV fragt gar nicht nach fehlenden Zähnen, nur nach herausnehmbaren Prothesen. Die Bayerische akzeptiert ebenfalls bis zu 4 fehlende Zähne, hat aber insgesamt 3 Gesundheitsfragen und 40 Prozent Zuschlag pro Zahn.
Zählen Sie vor dem Antrag genau nach: Weisheitszähne und bereits durch Brücken oder Implantate ersetzte Zähne zählen nicht als fehlend.
Bei den meisten Tarifen nicht, wenn die Behandlung bereits vom Zahnarzt angeraten wurde. Bereits angeratene Behandlungen gelten als Vorerkrankung und sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
Es gibt aber zwei Ausnahmen: Die SDK erstattet auch bereits angeratene und begonnene Implantat-Behandlungen im Rahmen der regulären Leistungen. Die Bayerische bietet mit dem Sofortschutz-Baustein eine Erstattung von bis zu 1.500 Euro für laufende Behandlungen in den ersten 24 Monaten, inklusive bereits angeratener Maßnahmen.
Wenn eine Behandlung bereits begonnen hat, prüfen Sie zuerst die SDK und die Bayerische. Bei allen anderen Anbietern sollten Sie den Antrag stellen, bevor der Zahnarzt eine Diagnose dokumentiert.
Alle drei empfohlenen Tarife haben keine Wartezeit — die Leistung beginnt ab Tag 1. Was die Erstattung in den ersten Jahren begrenzt, ist die Zahnstaffel (Summenbegrenzung).
Im ersten Jahr sind die Erstattungsgrenzen am niedrigsten: Die DFV Exklusiv 100 zahlt bis 1.750 Euro, die SDK ZAHN 70 bis 700 Euro, die Bayerische bis 500 Euro (plus bis zu 750 Euro aus dem Sofort-Baustein). Diese Grenzen steigen jährlich an. Den vollen Schutz ohne Erstattungslimits erreichen Sie je nach Tarif ab dem 4. oder 5. Versicherungsjahr.
Schließen Sie die Versicherung möglichst früh ab, auch wenn aktuell keine Behandlung ansteht. So bauen Sie den vollen Schutz auf, bevor Sie ihn brauchen.
Nein, die Beiträge steigen nicht automatisch jedes Jahr. Sie werden nach dem Eintrittsalter berechnet und bleiben dann auf diesem Niveau, solange keine allgemeine Beitragsanpassung des Versicherers stattfindet.
Ein Beispiel: Bei der SDK ZAHN 70 zahlen Sie ab 61 Jahren 28,86 Euro, ab 71 steigt der Beitrag moderat auf 32,68 Euro. Die DFV Exklusiv 100 wird sogar günstiger: 67,60 Euro mit 65, nur 59 Euro ab 71 und 41,70 Euro ab 81. Die Bayerische staffelt feiner: 55,70 Euro mit 61 bis 65 (inkl. Sofort-Baustein), danach leichte Erhöhungen bis maximal 58,80 Euro.
Fragen Sie vor Abschluss gezielt nach der Beitragsentwicklung für Ihre Altersgruppe.
Ja, bei den meisten Tarifen. SDK und Deutsche Familienversicherung fragen gar nicht nach Parodontitis. Sie können sich uneingeschränkt versichern.
Die Bayerische fragt nach einer Parodontosebehandlung in den letzten 3 Jahren. Wer aktuell betroffen ist, wird dort abgelehnt. Da rund 65 Prozent der über 65-Jährigen eine Parodontitis haben, ist das ein wichtiges Auswahlkriterium.
Achten Sie im Vergleich gezielt darauf, ob Parodontitis abgefragt wird.
Das hängt von Ihrer persönlichen Zahnsituation ab. Wenn in den nächsten Jahren Kronen, Brücken oder Implantate absehbar sind, kann sich die Versicherung bereits nach 2 bis 3 Jahren rechnen.
Eine Beispielrechnung: Zwei Kronen und ein Implantat kosten als Eigenanteil rund 3.280 Euro. Mit der SDK ZAHN 70 zahlen Sie in 4 Jahren 1.385 Euro Beiträge plus 984 Euro Eigenanteil und sparen damit über 900 Euro. Wenn Sie dagegen gesunde Zähne haben und nur Prophylaxe brauchen, reicht ein reiner PZR-Tarif ab 8,33 Euro pro Monat.
Prüfen Sie ehrlich: Welche Behandlungen stehen in den nächsten 3 bis 5 Jahren an? Rechnen Sie die Beiträge gegen den möglichen Eigenanteil.