2. Wie entsteht Zahnstein?
Von Plaque zu Zahnstein
Zahnstein beginnt als weicher Zahnbelag, die sogenannte Plaque. Dieser dünne Biofilm aus Bakterien, Speiseresten und Speichel bildet sich bereits wenige Stunden nach dem Zähneputzen auf den Zahnoberflächen.
Wenn die Plaque nicht regelmäßig entfernt wird, lagern sich Mineralien aus dem Speichel ein – vor allem Kalzium und Phosphat. Dieser Prozess beginnt bereits nach 48 Stunden. Nach etwa 10 bis 14 Tagen ist die Verhärtung abgeschlossen, und der Zahnstein ist fest mit dem Zahn verbunden.
Wo bildet sich Zahnstein bevorzugt?
Zahnstein entsteht besonders häufig an Stellen, die schwer zu reinigen sind oder in der Nähe der Speicheldrüsen-Ausgänge liegen:
- Innenseite der unteren Schneidezähne (nahe der Speicheldrüsen unter der Zunge)
- Außenseite der oberen Backenzähne (nahe der Ohrspeicheldrüse)
- Zahnzwischenräume
- Zahnfleischrand
- Unterhalb des Zahnfleischs (subgingivaler Zahnstein – besonders problematisch)
Arten von Zahnstein
Subgingivaler Zahnstein ist besonders gefährlich, da er von außen nicht sichtbar ist und die tieferen Strukturen des Zahnhalteapparats angreift.